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Search And Rescue (SAR)
Wenn jemand vermisst wird, der ein aktives Signal aussendet, wird mit einem Peiler gesucht. Dabei ist zu beachten, dass GPS Notsender nur Sogenannte „Blimp-Signale“ aussenden können (Punkte-Code) und die Position von den Satelliten übermittelt wird. Diese Position wird von der Einsatzzentrale an die Suchkräfte weitergeleitet, ist aber nur auf ca. 3 km genau, dann muss von Auge gesucht werden – siehe entsprechende Kapitel weiter unten. Bei der Suche nach Vermissten ohne deren Ausstrahlung eines aktiven Signals, können die Personen nur mittels hochauflösenden Infrarotkameras gefunden werden. Allgemeiner Beschrieb des IR Systems
Die verwendeten Sensoren müssen extrem fein ansprechen. Unsere System registrieren Temperaturdifferenzen von 0.001 Grad Zelsius und stellen diese Messungen dar – siehe oben. Dabei ist es wichtig, dass die Crew ständig alle Informationen über Standort der Messung (kann über Kilometer und in verschiedenen Winkeln sein) informiert ist. Bei unserem System können die Daten laufend zum Boden gesandt und gespeichert werden. Dabei werden die Daten mit Bildern, Koordinaten und Fotos übermittelt, damit die Suche effizient zum Erfolg führt. Da wir für die Suche möglichst wenig Zeit brauchen wollen arbeiten wir mit sechs zusätzlichen IR Kameras zu den Sensoren der Hauptkamera.
Die gemessenen Daten werden zusammengefasst, georeferenziert und gespeichert oder weitergeleitet. Befindet sich das System in einem Flugzeug, mit dem nicht direkt am Unfallort gelandet werden kann, werden die Daten mit dem Datalink laufend zur Einsatzzentrale und den Rettungsfahrzeugen geschickt. Befindet sich das System in einem unserer „Ciné Truck“ oder im Hubschrauber, bringt es die Helfer direkt zum Ziel. Frequenzen im Notsenderbereich *ELT = Emergency Location Transmitter (Notsender) 38 Jahre sind es her, seit zwei US Kongressabgeordnete in Alaska mit ihrem Flugzeug verschwanden. Und nie mehr zum Vorschein kamen. Als Reaktion darauf wurden Emergency Locator Transmitter (ELT) eingeführt, die bei einem Aufschlag oder bei Kontakt mit Wasser automatische Peilsignale auf der internationalen Notfrequenz des Flugverkehrs, also 121,50 MHz ausstrahlten. Als militärisches Pendant zu dieser zivilen Notruf-Frequenz wurde die Frequenz 243 MHz bestimmt. Dies in der Absicht, dass zufällig vorbeifliegende Flugzeuge die Notsignale auffangen und einer geeigneten Bodenstation weitermelden. Und damit die Retter ein verunglücktes Luftfahrzeug mit Peilgeräten ohne Zeitverlust orten können. Inzwischen haben sich die Mängel dieses Systems summiert. Einerseits gibt es keine Vorschrift für Besatzungen von Verkehrsflugzeugen, dauernd die Notfrequenz abzuhören. Anderseits ist eine solche Dauerverpflichtung angesichts der zahlreichen Fehlalarme auch keiner Besatzung zumutbar. Denn unliebsame Erfahrungen haben gezeigt, dass auch elektronische Alltagsgeräte, die überhaupt nichts mit der Fliegerei zu tun haben, Notrufe auf der Flugfrequenz auslösen. Der Prozentsatz an Fehlalarmen wird auf nahezu 100 Prozent geschätzt. Wer wirklich Hilfe benötigte, konnte bis vor wenigen Jahren nur darauf hoffen, dass sein Notsignal von einem zufällig vorbei fliegenden Luftfahrzeug mit zufällig aktivierter Notfrequenz aufgefangen wurde. Bloss: Eine örtliche Bestimmung der Herkunft eines empfangenen Notsignals kann eine Besatzung auch heute nicht liefern. Sie kann bloss einer Bodenstation melden, dass in einer bestimmten Region ein Notsignal empfangen wurde. Wir empfehlen das PLB (Personal Location Beacon), das klein, handlich und über 5 Jahre wartungsfrei ist. Es kann in der Fliegerei und auch im privaten Bereich Ihr Leben retten. Link: Sales - ELT Ablaufs der Alarmauslösung durch Notrufe oder Notsender
Wird ein Alarm durch Funk oder einen Notsender, aktiv oder rein mit Satelliten-Informationen, ausgelöst, beginnen die Rettungskräfte mit der Suche. Die Koordination übernimmt eine Einsatzzentrale. Diese Zentren versuchen zuerst mit der vermissten Stelle Kontakt aufzunehmen und ihre Spur zu verfolgen. Ist dies erfolglos, werden die Daten an die Such- und Rettungsteams weitergegeben. Dabei werden die Satellitenkoordinaten verwendet um in die nähere Umgebung der Vermissten zu gelangen. Dann muss entweder mit dem Auge, einer Infrarotausrüstung oder eines Peiler weitergesucht werden. Die unterstützenden Systeme welche auf Infrarot basieren, benötigen keine Ausrüstung des Vermissten, die Peiler ein aktives Signal des Notsenders des Verunfallten. Zusätzliche Hilfe bieten Linien-Flugzeuge, bei denen die Signale der Notfrequenzen – unabhängig von der aktuellen Arbeitsfrequenz der Piloten – ständig überwacht und akustisch darstellen werden. Dieselbe automatische Überwachung findet in den Zentren der Flugsicherung, in Militärflugzeugen und auf Militärflugplätzen statt.
Download: SAR EQUIPMENT Kniebrett-Systeme für flexiblen SAR Einsatz
müssen aber nicht!Weil die Flugzeuge und Hubschrauber der Suchkräfte oft auch für andere Einsätze verwendet werden, ist es uns wichtig gewesen ein System zu erarbeiten, das flexibel im Einsatz, schnell montiert und kostengünstig ist. Dabei haben unsere Ingenieure ein Peiler für Notsender entwickelt, der als Kniebrett auf dem Oberschenkel des Piloten oder seines Helfers zum Einsatz kommt. Dabei kann das System an der Bordstromversorgung angeschlossen werden oder im Akku-Betrieb über mehrere Stunden autonom arbeiten. Bringt uns das IR-System oder die vom Satelliten erhaltenen Koordinaten in die Reichweite des Notsenders übernimmt das SAR FLEX Board die Führung. Die Informationen werden gleichzeitig visuell und akustisch dargestellt. Die visuelle Anzeige deutet mit einem Pfeil auf die gesuchte Stelle und anhand der Signalstärke wird die Distanz laufen ermittelt und in Form von Distanzringen auf dem System dargestellt. Zusätzlich führt uns eine Frauenstimme (ähnlich wie beim Navigationssystem im Auto) an die gesuchte Stelle. Die akustischen Signale werden über die Kopfhörer der Crew geschickt, welche verstummen, wenn ein Funkspruch reinkommt. Das gesamte System findet in einem stabilen Koffer Platz und kann innert kürzester Zeit in einem Flugzeug, Helikopter oder Auto zum Einsatz kommen. Dabei wird der Akku über eine aussenliegende Buchse ständig voll einsatzbereit gehalten. Was bieten wir an?
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