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Navigation Engineering Der Vorteil von GNSS (Global Navigation Satellite System – bekanntestes dabei ist wahrscheinlich Galileo oder GPS) Verfahren sind die sogenannten „curved approaches“, das heisst, dass wir stabile Kurven um die Hindernisse oder zur Anflugoptimierung fliegen können. Dabei wir das Flugzeug ständig über das FMS (Flight Management System) und den Autopiloten geführt. Das Minimum für einen solchen Anflug liegt heute auf rechnerischen 200 ft über Grund, verwendeten 250 ft über Grund. Je nach umgebendem Terrain wird dazu eine höhere Decision Altitude (Entscheidungshöhe, bei welcher der Pilot Sichtreferenzen haben muss) zugeteilt. Dabei werden Informationen und die Führung durch das System weiterhin zur Verfügung gestellt – der Flieger könnte sich weiter mit Autopilot führen lassen (wie dies beim heute bekannten ILS auch der Fall ist).
Das Verfahren ist weltweit vielerorts bereits erfolgreich im Einsatz und wurde einst von einem Captain, der sich immer wieder sagen musste: „Mein Flugzeug kann mehr als mir vielerorts zur Verfügung gestellt wird!“ entwickelt. Dieser Captain, Cpt Steve Fulton, gründete vor einigen Jahren die Unternehmung NAVERUS, welche sich mit dem Design solcher Anflüge befasst. Die Unternehmung ist bei der FAA und der ICAO voll anerkannt und hat im letzten Jahr den Preis für die innovativsten Fortschritte in der Aviatik gewonnen. NAVERUS und ihre Spezialisten sind die Partner von uns und unseren Partnerfirmen, um die RNP Verfahren in der Schweiz zu implementieren. Bei diesen Verfahren wird ein „Korridor“ um das Flugzeug errechnet, welcher die Leistungsdaten des Flugzeugs wiederspiegelt. Somit hat jedes Flugzeug, je nach seiner navigatorischen Leistungsfähigkeit/Genauigkeit und physikalischen Eigenschaften einen eigenen „Sicherheitskorridor“. Deshalb spricht man bei diesen Verfahren von RNP (Required Navigation Performance), weil für die jeweiligen Anflüge die Leistungsfähigkeit des Flugzeuges berücksichtigt wird. Selbstverständlich braucht das Flugzeug nicht den ganzen Korridor, sondern bewegt sich absolut in der Mitte bei der kleinsten Abweichung wird die Crew darauf aufmerksam gemacht, bei noch weitere kleiner Abweichung folgt der Durchstart.
Wenn das Terrain so komplex wird, dass die gängigen Vorgaben nicht mehr ausreichen um den Anflug/Abflug zu designen, spricht man von RNP AR (Authorisation Required). Dabei bedarf das Vefahren, nach publizierten Kriterien gerechnet, einer Bewilligung der zuständigen Behörde. Kommen die Track Designer mit diesen Vorgaben nicht zum Ziel, müssen die zugelassenen Flugzeugtypen eingeschränkt werden (tailored design), spezielle Kriterien kommen dann zum Zug, welche durch der Flugzeug-Hersteller zertifiziert wurden (own criteria). Was macht RNP so attraktiv?
Was muss technisch erfüllt sein, damit ein RNP Verfahren geflogen werden kann?
RNP AR Operations Approval besteht aus drei Elementen:
Sind alle Voraussetzungen summarisch erfüllt, dann das Verfahren zugelassen und in Betrieb genommen werden.
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