Flughafen-Systeme

Auch wenn wir von den geläufigen Systemen (wie PAPI, wig-wag lights, Frictionmessungen, Bürstenfahrzeuge, Leitsysteme, Löschfahrzeuge, etc) kein Hersteller sind, so stehen wir Ihnen auch hier gerne mit unserer Erfahrung und unseren Beziehungen beratend zur Seite.

Wenn es aber um neue Systeme und Engineering geht, dann sind wir Ihr herstellender Partner! So durften wir in den letzten Jahren spezielle Systeme erarbeiten, welche heute erfolgreich sind und viel Innovation und Ideen benötigten. Untenstehend ein Ausschnitt daraus:

Verkehrsdarstellung durch Trilateration

Um den Flugverkehr ohne aktives RADAR darstellen zu können, musste ein System gefunden werden, welches unter anderem auf der „Abfrage“ der Mode-S Daten basiert. Dabei wurde ein portables und völlig autonomes System entwickelt, das auch den Kleinaviatikverkehr darstellt:
  • Motorflieger und Hubschrauber durch Mode-S
  • Segelflieger durch FLARM-Signale
Um das Gesamtbild des Verkehrs korrekt darzustellen, werden mittels GSM (Handynetz) die Daten des eingebauten GPS übermittelt und das System so initiiert. Dann werden die erfragten Daten der Flugzeuge auf demselben Weg, mittels Kabel (verschiedene Arten möglich) oder mittels Richtfunk übermittelt. Binnen kürzester Zeit ist ein umfassendes System voll einsatzbereit. Auf einem oder mehreren Monitoren werden dabei die Geografie, der Verkehr und allfällige Hindernisse oder Flugrouten dargestellt. Je nach Wunsch und Anforderung an das System informiert es den Benutzer visuell (farbige Ringe) und akustisch über eine Annäherung zweier Flugzeuge unter den eingegebenen Mindestabstand.

Frühwarnsystem für die Flugsicherung vor Vogelschlägen

Da die Flugsicherung dazu verpflichtet ist alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um Vogelschläge zu verhindern und die Crews über erhöhte Risiken zu informieren, benötigen diese Betriebe technische Unterstützung. Das „Animal Alering System“ basiert auf RADAR Daten, welche durch verschiedene Sensoren ergänzt werden. Dabei kann das System nicht nur Vögel frühzeitig über grosse Distanzen erkennen, sondern auch das Flughafengelände überwachen. Somit kann auch vor Tieren am Boden, Personen auf der Piste oder in einem empfindlichen Bereich, gewarnt werden.

Das System ist mobil, absolut autonom und zeichnet sich durch einfachen Unterhalt und somit niedrige Betriebskosten aus.

Je nach Einstellung der Antennen, können verschiedene Raumtypen überwacht werden: gesamte Approach und Flughafenüberwachung

fokussierte Überwachung der Endanflugsegmente

Die Darstellungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Benötigt der Techniker eher die Rohbilder des Systems (siehe unten), sagen uns die einfachen Interpretationen der grafischen Darstellungen deutlich mehr: Rohbild der Echos, rein grafische Darstellung (mit RWY layout / maritime Überwachung)

Download: Animal Alerting System

APRON Kollisionswarnsysteme / RWY-Incursion-Warnsysteme

Da viele der angebotenen „Riesensystems“ wie RIMCAS (Runway Incursion Monitoring and Collision Avoidance System) nahezu unbezahlbar sind, können kleinere Systeme mit etwas smartem Engineering sicher mithalten. Dabei erfüllt das Warnsystem dieselben Ziele, basiert auch auf der GPS Technologie und kann durch industriellen Einsatz die Investition in die Sicherheit mit unterstützen.

Dabei werden die GPS Daten ähnlich wie beim Car-Tracking System erfasst, eine Software wertet die Positionen und Bewegungen aus und schlussendlich werden die Positionen (der Vollständigkeits halber) auf einem Monitor dargestellt.
Kommt nun ein Fahrzeug einem anderen oder einem Flugzeug zu nahe oder eines derselben nähert sich einer aktiven Piste, wird:

  1. Der Fahrer und der Pilot über Funk gewarnt
    Es werden dazu grundsätzlich die bereits vorhanden Funksender verwendet, welche dann auf der Arbeitsfrequenz alle warnen. Damit nicht jeder informiert wird und die Übersicht verloren geht, strahlt das System so schwach, dass es nur die Empfänger in einem definierten Umkreis empfangen.
  2. Die Flugsicherung visuell und akustisch gewarnt
    Diese Massnahme gilt mehr der Restrukturierung des korrekten Verkehrsflusses. Damit der Lotse nicht ständig auf die Monitoren schauen muss, wird er erst aktiv, wenn der akustische Alarm ertönt.
Damit dieses Warn-System etwas besser finanzierbar ist, wird das System den ansässigen industriellen Unternehmungen (Taxibetriebe, Lastwagen, etc) angeboten, damit sie ihren Verkehr auf einem Monitor verfolgen können. Für diesen Service (z.B. immer das nächste freie Taxi zum Kunden dirigieren, was Zeit und Geld spart) zu erhalten, bezahlen die Kunden laufend für das System und finanzieren somit auch ein Safety Tool der Fliegerei mit.

 

 
 
Bild des Monats